Stader Rathaus zeigt das „Fest der Kultouren“ in Bildern

Feste der Kultouren Ausstellung Foto Sven Husung

Organisatorin Britta Rust (vorne links) versammelt die Mitstreiter Sibylle Werft (v.l.n.r.), Beate Winkler, Dirk Kühn, Hildegard Kromus, Kai-Janis-Meyer und Wolfgang Hönisch sowie den Kinderchor Klangform mit Leiterin Claudia Marquardt (mit der Gitarre) um sich. Fotos: Husung

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Die Nachbarn ins Netz locken - Sonderausgabe des Tageblatt am 19.10.2019

Bild zu extra19192019

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Wilfried Stief, Tageblatt

Geschichte des markus-cafés in einem Buch

Neun Monate hat ein Redaktionskreis  daran gearbeitet, die Geschichte des markus-cafés und die Fluchtgeschichten der Gäste zu dokumentieren.

Herausgekommen ist ein Buch, das authentische Fluchtgeschichten und die Entwicklung von einem „Flüchtlingscafé“ zu einem Café im Stadtteil, dem „markus-café“, widerspiegelt.

Buch angekommen

Dieses Buch können Sie freitags von 15 bis 17 Uhr im markus-café im Lerchenweg in Stade erwerben.

Dort haben Sie auch die Gelegenheit, die Menschen, die hinter den Geschichten stehen, persönlich kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

 

Warum macht ihr das?

Das werden die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen und -helfer der Initiative 132 in Stade-Wiepenkathen oft gefragt und die Antwort hat sich auch nach fast zwei Jahren Flüchtlingsarbeit nicht geändert.

Am Anfang war es die spontane Bereitschaft, „Ja“ zu sagen zur Hilfe für die anreisenden Asylsuchenden, die im Trubel der Flüchtlingswelle nach Wiepenkathen kamen. Zwölf Ehrenamtliche aus dem Dorf formierten sich zu einer Gruppe, die dies als aktive Nachbarschaftshilfe sahen und tatkräftig Unterstützung leisteten – handwerklich, organisatorisch, praktisch, mental. Eine zeitintensive und bisweilen auch psychisch anstrengende Herausforderung, die zunächst kaum Luft und Zeit zum Nachdenken ließ. Da war es gut, dass sich die regelmäßig stattfindenden Helfertreffen trotz der Fülle an Aufgaben nicht nur auf die organisatorischen Dinge beschränkten, sondern Raum ließen für den Austausch untereinander. Das ist bis heute so geblieben.

Hier werden nicht nur Fragen wie „Was ist der richtige Weg?“ zum Umgang mit den Flüchtlingen als Selbstanalyse und Weiterentwicklung dieser Hilfe zur Selbsthilfe beantwortet, sondern hier berichten alle von ihren individuellen positiven wie negativen Erfahrungen mit ihren Schützlingen. Dass es aufgrund unterschiedlicher Kulturen bei manchen Helfern zu Unverständnis in Punkto Sauberkeit, Ordnung, Kindererziehung, Verhaltensweisen und Pflichtbewusstsein kommt, liegt auf der Hand. Die Gespräche in der Gruppe der Ehrenamtlichen helfen damit umzugehen. Angebotene Vorträge über andere Kulturen helfen zu verstehen.

Weiterlesen: Warum macht ihr das?

„Nachbarn im Stadtteil“

Netzwerk für Hahle - Haddorf – Wiepenkathen

Seit dem 01.01.2015 ist Matthias Witzig als hauptamtlicher Mitarbeiter beauftragt, das Projekt „Nachbarn im Stadtteil“ zu begleiten und mit allen Initiatoren und Interessierten weiterzuentwickeln und zu fördern. Wir sind froh, dass wir diese Stelle einrichten und besetzen konnten.

Viele bereits vorhandene Ideen und Konzepte können daher vorangetrieben und weiter umgesetzt werden. Menschen in unseren Stadtteilen wollen besucht werden, brauchen Unterstützung im Lebensalltag oder wollen sich als aktive Gestalter in diesem Projekt engagieren.

Begegnungen finden statt / sollen stattfinden:

in der Freizeitgestaltungbei Strick,- Boule-, Gesprächs-, Bastel-, Koch- oder Spielgruppen;

im Bildungs- und Beratungsbereich bei Computerkursen, Fototechniken, Kursen für Gruppenarbeit, Pflege und Kommunikation, Themenkreisen, Diskussionsabenden, Schulung u. Coaching und  für Gruppenleitung, Beratung für Sozialrecht, zur Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und  Patientenverfügung;

in der Nachbarschaftshilfebei praktischen Diensten wie Gartenpflege, Fahrrad-, Haushaltsreparaturen, Einkaufshilfe usw.;

in sozialdiakonischen Dienstenbei Besuchen, Gesprächen, Versorgung, generationsübergreifenden Angeboten in Schulen und Kindergärten;

im Bereich Kultur, Theater, Musik, in Instrumentalkreisen, Singkreisen, Rhythmus- und Tanzgruppen, Theatergruppen. 

Wir suchenalso Menschen, die sich mit ihren Gaben und Möglichkeiten einbringen wollen, Gruppen anbieten oder / und partizipieren wollen. Äußern sie ihre Wünsche und Bedürfnisse - zusammen werden wir Vieles ermöglichen. Wir wollen generationsübergreifende Aktivitäten ins Leben rufen. Offene Projekte und kontinuierliche Angebote sollen fortgesetzt und neu inszeniert werden. 

Informationen zu den Angeboten finden Sie auf dieser Seite oder auch in gedruckter Form im aktuellen Gemeindebrief "Markuseinsichten".

Völkerverständigung "mit Händen und Füßen" in Stade-Hahle

Internationale Gespräche im Flüchtlingscafé der Markus-Kirchengemeinde

tp. Stade. Seit November besuchen jeden Freitagnachmittag ca. 25 Gäste das „Flüchtlingscafé“ der Markusgemeinde in Stade-Hahle. Elf Ehrenamtliche des Netzwerks „Nachbarn im Stadtteil“ bereiten den Flüchtlingen aus der Notunterkunft in der Berufsschule BBS III einen Willkommensnachmittag mit Kaffee, Tee und internationalen Gesprächen, teils "mit Händen und Füßen". 
Methi, ein Flüchtling aus dem Iran, kommt regelmäßig ins Café: „Hier können wir schon mal ein bisschen üben, wie man deutsch lebt.“
Die Besucher des Cafés kommen aus dem Iran, Irak, aus Afghanistan, der Türkei, Mali, von der Elfenbeinküste und aus Kamerun.

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt, 3.2.2016

Unterstützt durch:


Senioren und Pflefe LK STade

 
 

Ansprechpartner:

 

Wolfgang Hönisch
 04141 - 84 20 8

 
 

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